Historie

Ein Blick in die Lüchower Geschichte

Die flächenmässige Entwicklung von 1699 bis heute

Der Stadtplan von Lüchow aus dem Jahr 1856 über dem Plan von 1980. Quelle: Stadtarchiv Lüchow

Tagline

Die Marsch im Lüchower Süden wurde nie bebaut!

Sämtliche Karten Lüchows von 1699 bis 2025 zeigen, dass der Bereich des Jeetzelarms im Süden Lüchows als Überschwemmungsgebiet bewußt von einer Bebauung ausgenommen war und bis heute ist, auch wenn die Jeetzelkanalisierung dazu geführt hat, dass es nicht mehr als Überschwemmungsgebiet bezeichnet wird. Die Stadt hat sich weitestgehend nach Norden, Westen und Osten vergrößert.


Selbst der massive Ausbau Lüchows nach dem Ende des 2. Weltkriegs mit einer annähernden Verdopplung der Einwohnerzahl und zunächst großer Wohnungsnot hat den unmittelbaren Bereich um die Jeetzel im Süden nicht betroffen und die Karte von 1980, nach dem Umbau der Jeetzel zum Kanal und der Eindeichung, zeigt, dass lediglich der Schulbezirk und das Altenheim, und dieses mit besonderen Maßnahmen gegen zu erwartende Hochwasserereignisse, gebaut wurden und keine wie auch immer gearteten Wohnhäuser.

Das Ausklammern der Bebaung im südlichen Jeetzeltal in den durch die Stadtpläne dokumentierten vergangenen 325 Jahren hat immer einen guten Grund gehabt. 

Der Stadtplan von 1954 (rot) über dem Plan von 1980. Quellen: Chronik der Stadt Lüchow, 1949, und Elbe-Jeetzel-Zeitung vom 4.12.1954.

Lüchows Süden wird nicht bebaut!

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